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GILDEMEISTER-Aktie nach Medienbericht über mögliche Steuernachzahlungen in Österreich im Blick 20.04.2012
aktiencheck.de
Bielefeld (www.aktiencheck.de) - Dem Werkzeugmaschinenbauer GILDEMEISTER AG (ISIN DE0005878003 / WKN 587800) drohen einem Medienbericht zufolge in Österreich Steuernachzahlungen in Millionenhöhe.
Wie das "Westfalen-Blatt" (Freitagausgabe) berichtet, seien Zweifel an der Rechtmäßigkeit von Abschreibungen im Zusammenhang mit der Ansiedlung der Tochter DMG in der Gemeinde Klaus im Bundesland Vorarlberg Grund für die drohende Steuernachforderung. Die zuständige Staatsanwaltschaft Feldkirch ermittelt gegen leitende Finanzbeamte wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs und der Beihilfe zur Steuerhinterziehung. "Wir sind nur Zeuge in dem Verfahren", betonte GILDEMEISTER-Vorstandschef Dr. Rüdiger Kapitza gestern gegenüber der Zeitung.
Er gehe derzeit davon aus, dass es nicht zu einer Forderung kommen werde. Der Konzern hat die Europazentrale von DMG mit 20 Mitarbeitern zum 1. April von Klaus in die Schweiz verlagert. In Vorarlberg verblieben bis auf weiteres vier operative Gesellschaften mit 60 Mitarbeitern. In Österreich werde der Konzern derzeit "jedoch keine weiteren Investitionen tätigen, da die Rechtssicherheit für uns aktuell nicht mehr gegeben ist", sagte Kapitza gegenüber der Zeitung.
Die Aktie von GILDEMEISTER notiert derzeit mit einem Minus von 0,64 Prozent bei 14,80 Euro. (20.04.2012/ac/n/d)
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